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Cut one Cello

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Cut one Cello

Die Band spielt Musik der unterschiedlichsten Stile. Geprägt wird das Sextett durch die zwei Streicher, akustische Gitarren, E-Bass, Perkussion sowie mehrstimmigen Gesang. Die spezielle Bühnenkonstruktion, die in jedem beliebigen Saal aufgebaut werden kann, erlaubt eine grosse Nähe zum Publikum.

Im Rahmen der Konzerte wird eine Multimedia-Performance unter dem Titel „Opus 4 Six“ uraufgeführt. Themen sind die von Aussen eingebrachten Veränderungen mit denen die Einwohner des Säuliamtes konfrontiert werden. Diese Situation wird künstlerisch anhand der Gegenüberstellung der zwei Räume „die eigene kleine Welt“ sowie „der öffentliche Raum“ sichtbar gemacht und durch die Band vielseitig interpretiert.

Das Säuliamt genoss während Jahren, abgeschirmt durch die Albiskette vom Siedlungsdruck der Region Zürich, ein eher behütetes Dasein. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren verändert. Der Bau der Autobahn wirft Schatten voraus. Dank der S-Bahn verkürzten sich die Wege in die Zentren Zürich,



Zug, Luzern. Trotz dieser Öffnung wollen die Einwohner ihre Intimsphäre behalten. In „Opus 4 Six“ sollen Gegensätze mit denen die Einwohner unserer Region konfrontiert werden, wertneutral dargestellt und erlebbar gemacht werden – und das ohne irgendwelche politischen Anspielungen.

Für den Konzertbesucher sollen die Veränderungen auf mehreren Ebenen erlebbar gemacht werden. Die Bühne ist der innere Kreis, der intime Lebensraum. Die Musik soll hier die verschiedenen Facetten des Lebens aufzeigen. Unterbrochen wird die Idylle durch fremde Emissionen. Geräusche von Aussen dringen in den Raum – akustisch eingespiesen über vier, an den Ecken des Raumes installierten Lautsprecher. Diese Installation ermöglicht einen dreidimensionalen Raumklang. Da gibt es Geräusche von vorbeifahrenden Autos, der S-Bahn, Kuhglocken, einem zu laut eingestellten TV-Gerät etc. Auf der Grossleinwand (6 x 1,5 m) im Hintergrund der Bühne werden die akustischen Eindrücke visuell umgesetzt. Das Konzept ermöglicht eine multimediale Dreidimensionalität und Dialoge auf mehreren Ebenen – unter anderem zwischen den Instrumenten auf der Bühne und den äusseren Lautsprechern sowie den Musikern und den Videoeinspielungen.