 eine kleine geschichte über die tiefsinnigen höhenflüge der musik von heliotrooper
auch nicht viel ungewöhnlicher als jene anderer bands beginnt die geschichte von heliotrooper. aber weil heliotrooper doch anders ist als die meisten schweizer musikgruppen, gibt es diese geschichte. schön ist sie alleweil und ganz jung noch, denn beginnen tat sie an einem trüben spätherbsttag des jahres 2004. an jenem glücklichen abend stiess sängerin liv auf die beiden soundtüftler und gitarristen yves und marco und auf den bassisten marcel, die ihrerseits schon lange einen gemeinsamen musikalischen weg gegangen sind. 2005 kam drummer raphael hinzu und heliotrooper war feierlich geboren.
heliotrooper beweisen, dass man nicht aus england kommen muss und auch nicht unbedingt coldplay heissen muss, um unerhört guten alternative pop zu machen. die junge band aus zürich lotet grenzen aus und tingelt mit seinen pop-rockigen songs mal schwebend, mal verführerisch, dann besänftigend, tragisch oder albern, aber immer |
berauschend zwischen den tiefen der melancholie und der uferlosigkeit der lebenslust.
den grundstein zum soundtrack der geschichte bilden treibende beats und tiefe bassfrequenzen, die auf sinnverwirrend schön funktionierende gitarren treffen und hie und da mit feiner elektronik kokettieren, untermalt mit einer weich beseelten stimme. oder ganz einfach: heliotrooper besticht mit guten songs - und gute songs finden immer ein ohr.
und die pointe unserer kleinen geschichte? diese findet sich, wenn nicht in ebendieser, dann gewiss in den phonogenen schwingungen der musik von heliotrooper. |