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Kandlbauer

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Kandlbauer

Er ist wieder da, Daniel Kandlbauer. Leiser, tiefgründiger, melancholischer, – von grosser Intensität. Und doch ist diese Wut, diese Kraft noch da, die seine Musik ausmacht. Das neue Album hört sich reifer und gelassener an, körperlicher und doch sphärischer. Wer jetzt aber dröge Konzept-Gelassenheit erwartet, irrt. Es sind Songs von der Strasse, Songs von unterwegs. Songs von inneren und äusseren Reisen. Songs von Hotelzimmern, durchwachten Nächten, Sofas inTonstudios auf denen er schlief. Lieder, die nur einer schreibt, der in den letzten zwei Jahren tausende Kilometer in der Schweiz zurückgelegt hat und dabei auch Wege in sich hinein nicht scheute. Songs von einem Mann, der viele Male aufwachte, und keine Ahnung hatte, wo er gerade war und an der Hotel-Reception fragen musste, wo er sich denn genau befinde. Es sind Lieder von einem hart arbeitenden Musiker, der über 200 Auftritte in den letzen eineinhalb Jahren absolvierte und dazu sagt: "andere gehen in Therapie".

Vielleicht waren es die unzähligen



Stunden, die er allein im Auto verbrachte, die diese neue Stimme von Kandlbauer hervorbrachten. Diese Zeit mit sich, zwischen den Auftritten. Die Fragen, die er sich stellte und eingesteht, dass er eigentlich keine Antworten hat. «The Shades of Light» heisst das neue Album, das am 4. Januar 2008 erscheint.

Es gibt also nicht nur schwarz und weiss, sondern unzählige Nuancen von Grau- und Farbtönen. "Ich weiss nicht, was ich in den Songs verarbeite. Ich weiss nur, es bin immer ich. Manchmal verstehe ich erst Jahre später, was die Songs eigentlich bedeuten". Daraus spricht nicht nur Bescheidenheit, sondern auch Behutsamkeit. Da kommt keiner, der mit seiner Musik die Welt retten oder kaputt machen will. Er lässt seinen Songs ihren Raum, ihre Identität. Und er geht zurück zu seinen eigenen musikalischen Wurzeln, nicht nur was die Auswahl seiner Musiker und Produzenten anbelangt (Pele Loriano, Georg Schlunegger,). Mit Ken Hensley, Mastermind der legendären Uriah Heep hat er den Kultsong «Lady in Black» neu aufgenommen.

Ab 30. Januar ist Daniel Kandlbauer wieder unterwegs. Spielt er wieder einen Gig am anderen. Arbeitet er sich wieder von Bühne zu Bühne bis er nicht mehr weiss, wo er ist. Und genau darin sich immer wieder findet.

 

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