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Plüsch

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Plüsch

Der Weg ist das Ziel. Eine Band sein. Erst einmal. Live auftreten, immer und immer wieder. Besser werden – Einflüsse verarbeiten. Die Musik ist die Identitätskarte, die Texte das Foto darauf. Grundehrliche Musik, grundehrliche Texte, von grundehrlichen Leuten...

Und diese Ehrlichkeit trägt seit heute den Namen Plüsch.

Plüsch machen Popmusik. Ihre ganz eigene Art von Pop. Denn Plüsch gibt es seit fünf Jahren und die jeweiligen Einflüsse der einzelnen Mitglieder hat sie geprägt: Gitarrist Roger «Röschel» Meier und Keyboarder Andreas «Hunzi» Hunziker sind die Rockfraktion, Bassist Simon «Simi» Ryf liebt Jazz, Drummer Alexander «Bali» Balajew trommelt funky und Sänger Andreas «Ritschi» Ritschard hat den nötigen Soul. Diesen musikalische Eintopf haben sie in den letzten Jahren gebraut. Das Resultat: der Plüsch-Sound – knackig, frisch und mit viel Liebe zum Detail.

Wie Berner halt so sind. Wie erwähnt: der Weg ist das Ziel. Andere mögen schneller dort sein, doch der Berner bevorzugt die qualitative



Route. Plüsch kommen aus Interlaken. Sie wissen, dass zwischen hier und dort Berge stehen, der Weg deshalb «stotzig» ist.

Plüsch singen auch von den Bergen. Aber nicht nur. Aber immer und jeden Fall auf Berndeutsch. Spontan und ohne Blatt vor dem Mund singt sich Ritschi durch Gefühlswelten. Einmal mehr grundehrlich: Plüsch haben keine falschen Attitüden, Egotrips gibt es anderswo in unserem Land zuhauf und Pseudoexistentialismus lässt sich zwischen den Seen nicht ausleben.

Plüsch gehen ihren eigenen Weg. Da lassen sie sich nicht beirren. Und wenn einer ins Studio kommen darf, dann bloss als Gast. Hanery Ammann war der Gast, mit ihm jammten sie sich durch seinen «Teddybär». Aber nur, weil der auch aus Plüsch ist...

«stotzig» ist Berndeutsch und heisst «steil»