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Salome

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Salome

Salome kann sich nach dem Grande Finale kaum vor der Journalisten-Meute auf der MusicStar-Bühne retten. Der frisch gekürte MusicStar wird regelrecht belagert und mit unzähligen Fragen gelöchert. Die Überraschung, gewonnen zu haben, ist gross: „Ich realisiere noch gar nicht, dass ich MusicStar geworden bin. Als Nina Havel meinen Namen ausgerufen hat, war mein Kopf einfach leer, es war wie ein Blackout. Ich hatte schon nach der ersten Performance das Gefühl, dass ich in hohem Bogen rausfliegen würde", erzählt die Coiffeur-Lehrtochter.

Mit ihrer ersten Performance, mit P!INKs „Get The Party Started“, sorgte die Walliserin auf der MusicStar-Bühne für Party-Feeling. Kam damit aber bei der Jury schlecht an: „Wenn man deine Stimme mit der Powerstimme von Claudia vergleicht, dann ist es ein anderes ‚Rechaud’. Du hast aber einen guten Job gemacht“, lautete Chris von Rohrs Urteil. Auch Jury-Kollegin Mia Aegerter blies ins gleiche Rohr: „Stimmlich wars keine Glanzleistung.“ Für Salomes Notenheft gabs zweimal



die Neun (Mia, D!) und eine Acht.

Lobende Worte bekommt Salome erst für ihren zweiten Auftritt mit „Girls Just Wanna Have Fun“ von Cindy Lauper zu hören. D! ist von der frechen Performance angetan: „In diesem Jahr wird vielleicht nicht die beste Stimme MusicStar. Doch möglicherweise die Interpretin mit der frischesten Performance." Chris von Rohr schliesst sich der Meinung an. Er hat gar das Leuchten in Salomes Augen gesehen. Diese Aussagen bringen ihr dreimal die Neun.

„Gottlos paff“, beschreibt Salome den Journalisten ihr erstes Gefühl nach dem grossen Sieg. Die 1-Meter-50-Frau ist von Mikrofonen, TV-Kameras und Fotoapparaten fast vollständig verdeckt. „Mir sind heute die Auftritte voll in die Hose. Egal, ich hab zwar schlecht gesungen aber trotzdem gewonnen. Laras Kette hat mir Glück gebracht. Schüderli hüärä guät“, findet Salome nach der Show.

„Dieser Sieg ist das beste und schönste Geschenk, das ich je erhalten habe.“ Wie es mit ihrer Zukunft aussieht, ist sie sich noch nicht ganz

Salome

im Klaren: „Ich will eine gute Pop-Rock-CD aufnehmen und auf jeden Fall noch meine Coiffeur-Lehre abschliessen. Mehr weiss ich momentan nicht.“ Über eine Stunde lang steht die Powerfrau mit den gletscherblauen Augen den Journalisten Red und Antwort, lächelt nett. „Ich bin wunschlos glücklich. Jetzt will ich nur noch zu meinen Gspändli in die EventHall und festen gehen!“ mit diesen Worten verabschiedet sie sich.