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Sandee |
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 Für frischen Berner Nachschub im Mundartrock-Sektor sorgten bislang vorwiegend die Herren der Schöpfung. Das könnte sich bald ändern. Mit ihrem Debutalbum „Irgendwenn, irgendwo“ betritt Sandee die Szene. Und aufgepasst: Die Lady schiesst scharf: „I würd di genau fixiere, jedi Regig uf dim Gsicht – päng – u du bisch Gschicht.“ Doch ihre Geschichten handeln nicht nur von aufgeblasenen Angebern, die kurzerhand in den wilden Westen versetzt und per Schiessduell liquidiert werden. Sandee scheut sich nicht, die grossen Gefühle anzusprechen. Ob sie von zerbrochener Liebe, Herzschmerz, Lebensfreude oder Bewunderung („Han i scho mau gseit, dass du mi Held bisch“) singt – man glaubt es ihr.
Herausragend neben der wandlungsfähigen Stimme sind die brillanten Hintergrund-Harmonie-Stimmen in bester HipHop-Manier. Fast tönt es, als ob zwischendurch der Produzent von Destinys Child Hand angelegt hätte. Die trendigen, in diesem Umfeld bislang ungehörten Elemente sorgen dafür, dass dieser Berner Mundartrock-Produktion |
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jegliche Behäbigkeit abgeht. Ein Album, das von der Piano-Ballade bis zum fetzigen Rocksong alles bietet, was das Herz des gepflegten Musikliebhabers erfreut.
Die Story
Als Sandee 1984 mit 8 Jahren eine Ukulele geschenkt bekam und sich innert Kürze das Spielen selbst beibrachte, zeichnete sich für Papa und Musikfan Charles Moser wohl bereits ab was knapp 20 Jahre später die Schweizer Musikszene bewegen könnte. Gesungen hat Sandee schon bevor sie sprechen konnte. Mit 10 dann die erste Gitarre und erste Kompositionen. Unterstützt und motiviert von ihren Eltern und den ebenfalls musischen Geschwistern feilte sie von diesem Zeitpunkt an beharrlich an ihrer musikalischen Laufbahn. Was im ersten Moment nach einem weiteren modernen Märchen aus der Welt der Popmusik tönt, entpuppt sich denn bei näherer Betrachtung auch als eine Geschichte über den bemerkenswerten Einsatz, das ausgeprägte Durchhaltevermögen und den ungewöhnlichen Willen einer jungen Frau aus Wimmis.
Im Alter von 13 Jahren tritt Sandee der Band „Cosmos“ bei und sammelt erste Live- und Studioerfahrungen. Mit 14 schreibt sie einen Song für Polo Hofer der prompt in einem Musical an ihrer Schule aufgeführt wird. Sandee lässt keine Gelegenheit aus ihr Talent unter Beweis zu stellen. Inspiriert von ihren damaligen Vorbildern Joan Baez und Janis Joplin schreibt sie Songs, spielt und singt zeitweise parallel in vier verschiedenen Bands und steht beinahe jedes Wochenende auf der Bühne. In der Band ihres Bruders Thomas behauptet sie sich als Frontfrau und veröffentlicht 1997 mit „Timeless“ ein Album.
1998 fragt Drummer Ürsu Frei die mittlerweile bald 22-Jährige ob sie gemeinsam mit ihrer Schwester Barbara in ein Mundart-Projekt das gerade einen Plattenvertrag erhalten hatte einsteigen möchte. Was dann geschah ist Schweizer Musikgeschichte. Als Chorsängerin machte Sandee mit Gölä und Band national Karriere. In unzähligen Gigs und Fernsehauftritten konnte sie vor einer riesigen Fangemeinschaft ihr Talent professionalisieren. Nachdem die ursprüngliche Formation von Göläs Band sich im Jahr 2000 auflöst, steigt Sandee bei keinem geringeren als der Mundart-Legende Hanery Amman ein, wo sie wiederum als Chorsängerin grosse Erfolge feiert.
Gleichzeitig arbeitet die begabte Powerfrau aus dem Berner Oberland mit ihrem Lebenspartner Ürsu Frei in den vergangenen 3 Jahren zielstrebig an ihrem ersten Soloalbum. Nachdem sie sich zur Freude ihrer Fans entschliesst ihre englischen Songs zu übersetzen und neue Texte in Mundart zu schreiben kommt das Projekt definitiv ins rollen. In Tömu Wild (Schmetterband) findet sich ein idealer Produzent, die Plattenfirma Sound Service ist von den Songs begeistert. Mit Schwester Barbara und dem Bassisten René Maurer weiss sie nebst Ürsu Frei weitere prominente Mitstreiter aus der Ära Gölä an ihrer Seite. Die Gitarristen Mägi Koch (früher bei Hanery Amman) und Stefan Schroff, sowie Tastenmann Viktor Rettenmund komplettieren die Band. Am 30. August 03 begeistern sie bei ihrem ersten Live-Auftritt am Move-to-Rugenrock-Festival in Interlaken Publikum und Presse.
Sandee persönlich
Privat hält sich Energiebündel Sandee mit Joggen, Krafttraining, Streetdance und Tauchen fit. Wasser, Delfine und Wale sind weitere grosse Leidenschaften der Wimmiserin. Nebst der Musik war ein zweiter Traumberuf der jungen Sandee Meeresbiologin. Von ihrer Liebe zu Delphinen zeugt das Tatoo auf ihrer rechten Schulter. Die Koralleninseln im indischen Ozean sind denn auch erklärtes Traumreiseziel, ebenfalls eine Vorliebe die sie von ihren Eltern geerbt hat. Das Herz von Sandee bleibt jedoch trotzdem in ihrer Heimat. Die Frage nach einem persönlichen Wunsch für die Zukunft beantwortet sie entsprechend mit einem Haus auf dem Lande mit ausreichend Platz für Pferde und ihre Hunde.
Presse Anlässlich des Rugen Rock Auftritts
Trendsetter August 2003: «Mit dem neuen Material bewies «Sandee» eindrücklich, dass sie ihr Metier erstklassig beherrscht! Sauber arrangierte Songs, haarpräzise getimtes Zusammenspiel, mutiger Stilmix und viel viel kreative Spielfreude liesen Sandees Auftritt zu einem Genuss werden!»
Berner Oberländer September 2003: ...satter, wohlklingender Mundartpop, mit vielen Balladen. |
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