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Stop the Shoppers |
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 BASEL. Eine Band, die sich nicht "Schmetterband" oder "Züri West" nennt, sondern "Stop the Shoppers". Man kann allein das als Verweigerungshaltung nehmen: "Stoppt die Käufer!", scheint uns dieser seltsame Name zuzurufen. "Stoppt den Ausverkauf der ewigen Mundart- und Rock-Klischees!" Berner Hymnen von der Stange zu schreiben ist das Ding der "Shoppers" sowieso nicht. Auf den mittlerweile sechs CDs haben sie sich immer wieder neu erfunden.
Man höre sich das neue Album Campingsalsa an: Die Shoppers denken in erster Linie viel zu musikantisch, um sich in vereinfachende Pop-Schablonen zu quetschen. Es ist POP was sie machen, aber weit entfernt von bierbäuchig-grossmäuliger Allerweltssehnsucht. Listig eben, von einem ungeheuren Spielwitz aus entworfen. Im Gespräch mit der BZ wirft Sänger, Texter, Gitarrist und Frontmann Schmidi Schmidhauser ein, wie wichtig und ermutigend der unerwartete Erfolg des Manu Chao-Albums "Clandestino" für die Band gewesen ist. Eine gezielt unaufwendige Produktion, getragen |
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von einem relaxten Lebensgefühl: Das ist, was auch diese "Campingsalsa" bezweckt.
Die pure Freude, in der eigenen Haut zu stecken, sie prägt so unangestrengt das Konzert in der Kuppel. Da darf Neuzugang Anselmo Torres (an den Congas) eine Salsa abdrücken. Mühelos gelingt Drummer Andi Hug auf minimalem Equipment der Latin-Groove - egal ob Salsa, Rumba oder eine vertrackt gemütliche Cumbia. Da wird selbstredend aus Clandestino gecovert und die alten neuen Nummern sorgen für Glanz an strategischen Punkten des Sets: "Java" (1998), "Tue wid wosch" (96) oder "Kurt" (93).
Ja, diese Band besteht seit nunmehr dreizehn Jahren. Haben sie etwas gar geschwelgt in den Latin-Gründen? Gegen Ende des Konzerts durfte sich Keyboarder Christian Brantschen als orgelnder Funk-Wizard austoben. Funk ist letztlich, was die Shoppers bezwecken: ein Füllhorn von in sich stimmigen, von fabelhaften Musikern konstant auf Zack gehaltenen Songs. Auf ihrer Berner Salsa ("immer eine Idee zu langsam", sagt Schmidi) segeln sie durch den Schweizer Winter. Sie wissen ja, wie recht sie haben. Urs Grether, Baselandschaftliche Zeitung, 18. Januar 200
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