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Taïno |
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 Taïno haben sich Ende 1995 in Basel formiert und machen seither mit ihrem galaktischen Stilmix die Musikwelt im In- und Ausland unsicher. Kantige Gitarrenriffs, melancholische Mellotronklänge, satte Grooves, soulige Gesänge, kurz: Bestandteile der letzten 30 Jahre Popkultur werden durcheinandergeschüttelt und zu einer sphärischen musikalischen Re-Form gemixt. Retro-orientierte Zukunftsmusik.
Der Berner Kultmoderator Dänu Boemle über Taïno: «Ein Taïno-Konzert ist ein bewusstseinserweiterndes Erlebnis. Die fünf Musiker lassen keine Wünsche bezüglich zeitloser Rockmusik offen. Pink Floyd lassen grüssen, aber nur am Rande; die Musik ist 100% Taïno, Basler Totentanz und galaktische Mystik, manchmal gespenstisch, fast wie Zuckerwatte auf der Zunge. Ein Spuk und doch so real.» (1999)
Im Zentrum von Taïno steht die schillernde Frontfrau Zyra Cooper, aus Manchester stammend. Widmete sich die Wahlbaslerin auf den beiden früheren Alben primär den menschlichen Abgründen, der Ausbeutung, so stehen in |
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den neuen Texten die Gefühle einer jungen Mutter im Zentrum. Neu ist auch der Bassist, Matt C. Nold, Exil-Bündner, der zwischen E-Bass und Kontrabass pendelt.
Seit einigen Jahren integraler Bestandteil der Band ist der Womanizer, Alt-Yuppie und wohl beste Tontechniker für Live-Acts Basels: Stefan 'Seifi' Paukner. Von seinem unwiderstehlichem Äusseren überzeuge man sich hier. Seine anderen Qualitäten kann man einem Livekonzert erleben.
Sein 80. Konzert feierte das Quintett am Sonntag, 7. April im Rahmen der Taufe ihres neuen Albums «Beautiful Fate». Dieses wurde im Sommer 2001 in den Tessiner Alpen zusammen mit Engineer Darren Hayne aufgenommen. Als Produzent diente Jakob Künzel, der seit 20 Jahren die Schweizer Popmusik mitgestaltet, früher mit Lazy Poker und Bartrek, heute mit dem Trio Popmonster. |
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