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Vera Kaa

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Vera Kaa

Die Luzernerin Vera Kaeslin alias Vera Kaa träumte bereits als Fünfjährige von einer Karriere als Sängerin. Mit ihrer rauhen Stimme sang sie seit 1975 in verschiedenen Rock- und Punk-Bands und lernte 1980 in der Band BM Smith den Schlagzeuger Hans Haurein kennen, worauf die Vera Kaa Band gegründet wurde.

Auf ihren Konzerten spielte die Band aus lauter Jux den 60er Jahre-Song "Schuld war nur der Bossa Nova", der bei den Fans so gut ankam, dass man eine Cover-Version als Single veröffentlichte. Mit ihrem ersten Album «Vera Kaa» konnte die Band auch in der deutschen Hitparade punkten. Schnell wurde Vera zur "Rockgöre der Nation" erhoben, auch genannt der "eiskalte Vamp aus der Innerschweiz". Drei weitere Alben folgten.

1987 begann Vera Kaa Bertolt Brecht und Seemannslieder zu singen. 1991 veröffentlichte sie die zweisprachige CD-Single «Rien ne va plus».

Auf ihrer CD «Different Ways» (1991) wirkten u. a. Remo Kessler (Gitarren), Helmut Zerlett (Orgel, Piano, Keyboards), Rams (Bass, Gitarre),



Michel Poffet (Kontrabass), Marco Figini (Gitarre), Willy Schnyder (Piano) und Patrick Scherrer (Schlagzeug) mit. Die Lieder der CD wurden grösstenteils von Rams geschrieben. Als besonders gelungen stechen auf der Scheibe das getragene "Different Ways", das akustische "Revolution" (geschrieben von Lance Burman) und das gefühlvolle "Nur nicht aus Liebe weinen" heraus.

Die grösstenteils englisch gesungene CD «Tango» (1992) war ein Stil-Mix aus Pop ("I want it now"), Reggae ("Broken angel"), Ballade ("Those days"), Blues, New Jazz. Dazu zur Auflockerung ein Duett mit Polo Hofer, "Chrüzwäg". Ein Tango dagegen war auf der ganzen Platte keiner zu finden.

1993 veröffentlichte sie das deutschgesungene Album «Von Brecht bis Blues», u. a. auch mit Liedern von Edith Piaf und Marlene Dietrich. Im selben Jahr sang Vera Kaa für die "Hilfe für Kinder" zugunsten bosnischer Flüchtlinge.

Anfang März 1997 wurde Vera Kaa mit dem Prix Walo in der Sparte "Songs, Lieder, Chanson" geehrt. Im April veröffentlichte

Vera Kaa

sie das Album "In-Team"... oder die Kunst, eine Frau zu sein (1997). Sie sang darauf erstmals in Mundart und zudem eigene Texte, vor allem über ihr Mutterdasein. Die CD und das Live-Programm "Die Kunst, eine Frau zu sein" wurden zum Grosserfolg.

1997 sangen Vera Kaa, Sina, Sandra Studer und Maja Brunner als "Swiss Sisters" in der Fernsehsendung "Takito". 1998 spielte bzw. sang sie die Hauptrolle (eine Hafennutte) in der Brecht / Weill-Revue "Und der Haifisch, der hat Zähne" an den 12. Regensdorfer Musikwochen.

Ihr bislang letztes Studio-Album «Irgendwie...wird's guet» (1999) spielte Vera Kaa gemeinsam mit Greg Galli (Keyboard) sowie Simon Kistler (Schlagzeug) und Philipp Küng (Bass) ein. Auf dem Album enthalten ist auch das von Michael von der Heide geschriebene und mitgesungene Liebeslied "Mittag am 2". Ebenfalls als Gäste mit dabei: Remo Kessler und ein Streichquartett.